TAUFER NEWS

 

Anlässlich der Sitzung des Gemeinderates am 18. Dezember 2019 referierte Martin Huber, der Präsident der Taufer GmbH, über die Tätigkeiten der Taufer GmbH im Jahre 2019 sowie über die Zukunftspläne der Gesellschaft. In diesem Zusammenhang stellte Präsident Huber die Studie vor, welche zur Optimierung der Fernwärmeversorgung in Auftrag gegeben wurde.

 

Für das kommende Jahr hat man sich die Standortsuche für ein neues Fernheizwerk zur Aufgabe gemacht. Der Bau eines neuen Fernheizwerkes ist für die Versorgung des erhöhten Bedarfes an Fernheizwärme in den Haushalten und Betrieben der Bodenfraktionen Sand in Taufers, Mühlen in Taufers und Kematen unerlässlich. Weiters ist gedacht, das neue Werk auch als Schauwerk zu adaptieren, wodurch man das Heizen mit Biomasse, v.a. Schulklassen noch besser verdeutlichen sowie die Bevölkerung vermehrt dafür sensibilisieren könnte.

 

Zukunftsvision von Präsident Huber ist es, in fernerer Zeit sämtliche Haushalte und Betriebe der Bodenfraktionen mit Fernheizwärme beliefern zu können und somit unabhängig von fossilen Brennstoffen wie Erdöl und Erdgas zu werden - Energiequellen die gegen die regionalen Kreisläufe und zudem politisch abhängig sind.

 

Die Klimagemeinde Sand in Taufers könnte damit zu einer Vorzeigegemeinde im ganzen Land werden.

 

Bekanntlich wird bereits das bestehende Heizwerk allein mit der Biomasse Holz betrieben, was eine zukunftsweisende, nachhaltige Form der Energiegewinnung ist.

 

Laut Aussage eines Gemeinderates war die Vorstellung des Entwicklungskonzeptes der Taufer GmbH durch Präsident Martin Huber eines der besten und informativsten Informationsreferate, das in den letzten Jahren im Gemeinderat vorgetragen wurde. Dem Informationsnachmittag wohnten auch Paul Steger, der Vizepräsident der Taufer GmbH, sowie die Beirätin Ingrid Beikircher bei.